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Liebig’s Fleischextrakt wird seit 1864 in Uruguay (Fray Bentos) hergestellt
und in Deutschland und vielen anderen Ländern verkauft. Es handelt sich dabei um eine Paste, die durch ein spezielles, von Justus von Liebig entwickeltes Verfahren aus frischem Rindfleisch erzeugt wird. Hierbei
werden aus 100 kg frischem Fleisch ca. 4 kg Fleischextrakt gewonnen. Schon die Zugabe einer Messerspitze des Extraktes verfeinert den Geschmack aller Rindfleischgerichte, Saucen und vielem mehr. Auch heute noch kann
man das Original Liebig’s Fleischextrakt in guten Feinkostläden (z.B. dem Berliner KaDeWe und dem Hamburger Alsterhaus) kaufen.
Seit 1872 wurden beim Kauf des Fleischextraktes Sammelkarten (auch Chromos
genannt) an die Kunden verteilt. Im Unterschied zu den heute üblichen Formen, Sammelbilder in die Verpackung zu legen, gab es damals keine Überraschungen Bilder doppelt zu bekommen, wohingegen andere fehlten.
Stattdessen konnte der Kunde sich im Kolonialwarenladen oder der Drogerie aus dem Angebot der Bilder eines (für gute Kunden mitunter auch mehrere) Karten aussuchen. Das ist der Grund, warum man heute in den meisten
Fällen komplette Sätze kaufen kann.
Seit dem ersten Satz Karten aus dem Jahr 1872 wurden insgesamt 1871 verschiedene - meist 6 in seltenen Fällen auch 8 oder 12 Karten umfassende - Sätze in den jeweiligen Landessprachen herausgegeben. Seit 1962 gab es die Karten nur noch auf dem italienischen Markt. 1975 wurde der letzte Satz veröffentlicht.
Heute sind Liebig’s Fleischextrakt-Sammelbilder und alles verfügbare Material
um die Firma Liebig beliebte Sammelobjekte und werden zum Teil zu Höchstpreisen ver- und gekauft.
Möchten Sie mehr Informationen zu Liebig-Bildern, schreiben Sie mir.
Hier ist die gezippte Version zum Download.(31 kB)
Stand: 28. November 2007
Angebote bitte an mailto:tomlaufer@yahoo.com
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